Subdomain erstellen

Subdomain

Wenn es um Hosting geht, fällt früher oder später der Begriff Subdomain. Doch was ist damit gemeint und wie setzte ich diese richtig ein? Zum einen finden Sie auf dieser Seite eine Anleitung für ISPConfig, wie Sie eine Subdomain erstellen. Zum anderen haben wir nützliche Informationen und Tipps zum Thema Subdomain zusammengestellt.

Subdomain erstellen

Sollten Sie noch überlegen, ob sich eine Subdomain für Ihr Anliegen eignet, dann lesen Sie zuerst die Informationen zum Thema Subdomain. Wenn Sie sich für eine Subdomain entschieden haben, ist die Umsetzung sehr einfach. Im Folgenden erklären wir Schritt für Schritt wie Sie in ISPConfig eine Subdomain erstellen. Achten Sie dabei bitte auf folgende Voraussetzungen für eine Subdomain:

  • Buchstaben von a-z
  • Ziffern von 0-9
  • Bindestrich(e) erlaubt
  • keine Leerzeichen
  • maximal 63 Zeichen

Hostingpaket (booSSD-Pakete): Loggen Sie sich bitte im Kundencenter ein: cp.timmehosting.de
Managed vServer, Managed Server & Cloud: Loggen Sie sich bitte über Ihr Server Control Panel ein.


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  • Loggen Sie sich ein (siehe Hinweis).
  • Wählen Sie im Hauptmenü den Punkt "Webseiten".

Ergebnis: Die Seite "Webseiten" wird angezeigt.



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  • Wählen Sie im Untermenü "Subdomains".
  • Klicken Sie auf den grünen Button "Neue Subdomain hinzufügen".

Ergebnis: Das Formular "Subdomain" wird angezeigt!



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Füllen Sie das Formular aus.

  • Host: Geben Sie hier die Subdomain ein (ohne Domain).
  • Domain: Wählen Sie per Dropdown die zugehörige Domain.
  • Weiterleitungstyp: Siehe Erklärung im nächsten Punkt.
  • Weiterleitungsziel: Ganze URL angeben, die beim Aufrufen der Subdomain angezeigt wird.

Ergebnis: Das Formular ist ausgefüllt.



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Wählen Sie den richtigen Weiterleitungstyp:

  • Kein Redirect: Die Funktion Weiterleitungspfad ist deaktiviert.
  • Kein Flag: Die im Textfeld Weiterleitungspfad angegebene Weiterleitung ist für den Besucher einer Webseite nicht sichtbar. In der Adresszeile des Browsers wird weiterhin die alte URL angezeigt, nicht die neue, zu der weitergeleitet wird.
  • last: Die Weiterleitung der aktuellen URL auf die neue URL wird ausgeführt. Anschließend wird die neue URL darauf überprüft, ob eine weitere Weiterleitung durchzuführen ist.
  • break: Die Weiterleitung der aktuellen URL auf die neue URL wird ausgeführt. Die neue URL wird jedoch nicht darauf überprüft, ob eine weitere Weiterleitung durchzuführen ist.
  • redirect: Leitet den Besucher einer Webseite von der alten URL auf die neue URL weiter und sendet den Statuscode "302". Der Statuscode "302" bedeutet, dass die alte URL nur vorübergehend nicht erreichbar ist.
  • permanent: Leitet den Besucher einer Webseite von der alten Internetadresse auf die neue URL weiter und sendet den Statuscode "301". Der Statuscode "301" bedeutet, dass die alte URL dauerhaft nicht mehr erreichbar ist.
  • proxy: Leitet den Besucher einer Webseite zu einer anderen IP-Adresse weiter. Die Weiterleitung ist für den Besucher nicht sichtbar. Die Einstellung proxy kann zur Einrichtung eines Reverse Proxy verwendet werden.

Hinweis: Mehr dazu auch unter dem Punkt "Weiterleitung anlegen".



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  • Prüfen Sie die Eingabe.
  • Bestätigen Sie die Eingabe mit dem grünen Button "Speichern".

Ergebnis: Die Seite Webseite wird angezeigt.


Geschafft! Sie haben eine Subdomain angelegt.


Wissen zum Thema Subdomain

Um zu erklären, was eine Subdomain ist, schauen wir uns den vorderen Teil von einer URL an (nach dem Protokoll-Präfix). Hier befinden sich die die Top Level Domain (TLD), die Second Level Domain (SLD) und die Third Level Domain (Subdomain). Es gehören noch weitere Teile zu einer kompletten URL, auf die wir an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Hierarchisch werden diese Bereiche von hinten nach vorne betrachtet. Der relevante Part ist demnach am Ende und das stuft sich nach vorne ab. Die drei Elemente werden jeweils durch einen Punkt getrennt (siehe Grafik). Hier noch einmal in der Übersicht:

  1. Top Level Domain (TLD): Diese steht nach dem Domainnamen. Bekannte TLDs sind ".com", ".org" oder ".de". Es gibt mittlerweile über 1000 verschiedene Top Level Domains.
  2. Second Level Domain (SLD): Dabei handelt es sich um den Domainnamen der Website. Dieser ist der IP-Adresse zugeordnet. Sie sorgt dafür, dass wir uns keine kryptische Zahlenfolge merken müssen.
  3. Subdomain oder Third Level Domain: Diese steht nach dem Protokoll-Präfix und vor dem Domainnamen. Die bekannteste Subdomain ist "www". Im Normalfall führt die Subdomain "www" auf die Startseite der Website.

Welche Gründe gibt es für eine Subdomain?

Eine Subdomain ermöglicht eine hierarchische Unterteilung einer Website. Auf diesem Wege lässt sich eine sinnvolle Struktur schaffen, die den Nutzer durch die Website leitet. Das erstellen folgender Subdomains ist zum Beispiel hilfreich bei der Aufteilung einer Website in einzelne Bereiche:

  • blog.beispielseite.de
  • shop.beispielseite.de
  • jobs.beispielseite.de
  • berlin.beispielseite.de
  • dev.beispielseite.de
  • team.beispielseite.de

Über diese Subdomains erreichen Nutzer den entsprechenden Bereich dieser Website. Wobei ein Entwicklerbereich unter dev.beispielseite am besten nur mit einem Passwort erreichbar sein sollte.

Der Vorteil einer Subdomain ist, dass die Verbindung zum Domainnamen erhalten bleibt. Ein gutes Beispiel ist eine mehrsprachige Seite. Über die Subdomains "en.", "ch.", "at." oder "de." lassen sich die jeweils länderspezifischen Inhalte anzeigen. Diese haben weiterhin einen Bezug zum Domainnamen, sind aber durch die Subdomain strukturell getrennt. Ein weiteres Beispiel wäre ein Magazin zum Thema Technik. Wenn auf der Website Inhalte zu einem Gewinnspiel promotet werden sollen, hat das mit dem Hauptinhalt wenig zu tun. Um diesen Bereich abzugrenzen, eignet sich eine Subdomain wunderbar.

Das beste und bekannteste Beispiel für Subdomains kennen wir alle: die Dienste von Google. Um diese zu trennen, hat Google verschiedene Subdomains erstellt. Es gibt zum Beispiel folgende Webseiten mit den dazugehörigen Diensten:

  • www.google.de: Hier landen Besucher bei der bekannten Suchmaschine.
  • maps.google.de: Darunter wird der Kartendienst angezeigt.
  • docs.google.de: Dateien können erstellt, gespeichert und verwaltet werden.
  • ….

Subdomains und SEO

Wir behandeln das Thema SEO und Subdomains hier nur am Rande. Dabei gehen wir auf die Frage ein, ob sich diesbezüglich eine Subdomain oder ein Unterverzeichnis besser eignet. Diese Frage wird in dem Zusammenhang öfter diskutiert. Laut Matt Cutts sollen beide Verzeichnisse bei Google für das Ranking die gleichen Chance haben. SEO-Analysen ergaben, dass dafür beide identische Voraussetzungen haben sollten. Ein Unterverzeichnis ist meist in einen Kategoriebaum eingebunden und intern verlinkt. Das muss bei einer Subdomain ebenfalls gegeben sein, um ein ähnliches Google Ranking zu erreichen. Unter den gleichen Voraussetzungen können Sie sich frei entscheiden, welchen Weg Sie gehen.

Finden Sie den passenden Tarif

Unser Tarifberater hilft Ihnen dabei, das passende Paket zu finden. Bei Fragen berät Sie unser Sales-Team sehr gerne unter +49 (0) 4131 / 22 78 1-25 oder sales@timmehosting.de.

Bitte beachten Sie: Der Tarifberater dient nur der groben Orientierung. Ihr tatsächlicher Bedarf kann durch den Ressourcenbedarf Ihrer Anwendung(en), tageszeitabhängige/saisonale/aktionsbedingte Schwankungen des Besucheraufkommens, geplantes Wachstum und weitere Faktoren von der Empfehlung abweichen.

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